Natürlicher Lebensraum (Herkunft / Verbreitung)
Astatotilapia nubila findet man an steilen felsigen Ufern in Küstennähe im gesammten Viktoriasee, in Wassertiefen von1,5-8m.
Größe
ca. 13 cm
Färbung
Das Männchen ist je nach Stimmung tief schwarz. Die Rückenflosse ist schwarz mit einem bläulichen Schimmer und einem roten Saum. Auf der roten Afterflosse zeigt es gelbe Eiflecken.Die Brustflossen sind schwarz, an der Schwanzflosse zeigt er einen breiten roten Rand.
Bei den Weibchen ist der Körper blass ockerfarben, teilweise aber auch hell Olivegrünlich schillernd, mit einer dunklen Längstbinde, die von den Kiemen zur Schwanzflosse reicht. Die Afterflosse zeigt einige kleine blassgelbe Eifelecken.
Aquarium / Einrichtung
Um diese Art im Aquarium halten zu können, sollte dieses mindestens ein Volumen von 200Liter haben. Es sollten freie Sandflächen, sowie für jedes Männchen ein halbhoher Steinaufbau vorhanden sein, dazwischen kann man Geröll verteilen. Eine hochständige Randbepflanzung aus z.B. Riesenvalisnerien oder Cryptio. balasanae wird ebenfalls gerne als Versteckmöglichkeit von schwächeren Tieren genutzt. Es können auch Anubia und Javafarn auf dem Geröll befestigt werden
Ernährung
Der unspezialisierte Insektenfresse ernährt sich hauptsächlich von Insekten und Larven.
Im Aquarium nimmt er alles gängige Fischfutter, Cichliedensticks, Artemia, Schwarze und weiße Mückenlarven, sowie Mysis und Munschelfleisch runden den Speisplan ab.
Sozialverhalten
Astatotilapia nubila gehört zu den Fischen mit mittlerer Agresivität, die bei den Männchen jedoch im Alter ansteigt. Anderen Arten gegenüber ist eher verträglich bis friedlich.
Zucht
Es wurde schon Beobachtet das sich das Männchen am Brutgeschäft beteiligt hat, doch in der Regel werden die Jungen von der Mutter ausgebrütet.
Die Jungfische füttert man nach dem entlassen mit frisch ausgebrüteten Artemia Naupillen, Staubfuttersowie geschälten Artemiaeiern.
Mütterlicher Maulbrüter. Brutzeit bis zum Entlassen der Jungen: 18 Tage, Brutpflege: ca. 2 Tage
Sonstiges
Derzeit kommen Zweifel auf, ob es sich bei den an verschiedenen Stellen gefangenen Tieren tatsächlich nur um eine Art handelt.
Status



